Evelyn Hilbeck  ... Heilpraktikerin

Reflexzonentherapien

Alle Funktionsbereiche unseres Körpers spiegeln sich in Form von Reflexzonen mehrfach an uns in bestimmten Bereichen wieder. So zeigen zum Beispiel unsere Füße, Hände oder Ohren ein reflektorisches Abbild analog zu unseren Organen, Strukturen und übergeordneten Regelsystemen. Werden diese Reflexzonen behandelt, wirken sie ihrerseits wieder auf unser Ganzes zurück. Ich nutze in meiner Praxis die Fußreflexzonentherapie und die Ohrakupunktur.

Reflexzonentherapie am Fuß

(Hanne Marquardt)

Betrachtet man den auf der Ferse aufliegenden Fuß, kann man sich leicht vorstellen, dass er die Entsprechung im sitzenden Menschen wiederfindet. Die Erfahrung zeigt, dass beispielsweise der Kopfbereich an den Zehen und die Wirbelsäule an der Innenkante der Füße abgebildet wird, während sich die meisten inneren Organe auf der Fußsohle darstellen. Bei der Erstuntersuchung werden Reflexzonen belasteter Körperbereiche aufgespürt. Diese sind am Fuß oft auffällig hinsichtlich Aussehen, Haptik und Empfindlichkeit. Ich arbeite nach der Lehre von Hanne Marquardt, die in Deutschland während der vergangenen Jahrzehnte die Reflexzonentherapie am Fuß maßgeblich weiterentwickelt und verbreitet hat. Die gezielten Griffe und Streichungen wirken anregend, beruhigend oder harmonisierend und werden meist als sehr entspannend empfunden. Je nach Beschwerde kann sich bereits kurzfristig eine Wirkung zeigen. Diese Therapie ist auch für Schwangere geeignet. Als Wellnessanwendung genossen, können Sie bei einer Fußreflexzonenmassage auch einfach nur wohlig Ihren Alltag hinter sich lassen und Ihre “Wurzeln” stärken. Zum Einsatzgebiet der Fußreflexzonentherapie zählen beispielsweise (teils in Kombination mit Ohrakupunktur):              •  Funktionelle Beschwerden sowohl am Bewegungsapparat als auch an Organen •  Immunmodulation bei wiederkehrenden Erkrankungen •  Psychosomatische Beschwerden, vegetative Dystonie •  Hormonregulation, z. B. bei Menstruations- oder Wechseljahresbeschwerden •  Beschwerden im Magen-, Darm- oder Urogenitalbereich •  Schmerzen nach OP und Störfeldbehandlung (z.B. Narben) •  Fußschmerzen unterschiedlicher Ursache •  Allergiebehandlung, insbesondere Heuschnupfen •  Begleitung der Umstellung z.B. bei Rauchern oder Übergewichtigen